• Quasselstripperinnen

    49_Wer rettet Dich aus dem Traum(a)-Garten?

    Folge 49 Wer rettet Dich aus dem Traum(a)-Garten

    Die letzte Folge endete mit einem Cliffhanger: Die erwachsenen Agnes steht am Zaun, um die 3-jährige Agnes aus dem Garten abzuholen, in dem diese mit ihrer 4-jährigen Mutter spielt. Es ist Krieg und die Flucht steht unmittelbar bevor. 

    Was wie die Szene eines surrealen Romans klingt, ist die innere Vermischung von transgenerationalen übernommenen Kriegfluchterlebnissen von Agnes’ Mutter und eigenen Erfahrungen. 

    Warum wartet die 14-jährige Agnes so standhaft darauf, dass endlich ein heldenhafter Retter kommt, der sie und die beiden Kinder aus dem Garten holt?

    Warum tut Agnes das bis heute in ihrem aktuellen Leben? Obwohl ihr Verstand ihr doch immer wieder sagt, dass das Quatsch ist und niemals passieren wird?

    Es zeigt sich wieder deutlich, dass die genetische Weitergabe von traumatischen Erlebnissen über Generationen hinweg in der Gefühlswelt ihre Spuren hinterlässt und wie schnell sich durch eigene Erfahrungen dann Ideen und Bilder ergeben, die das eigene Erleben bis in die Gegenwart so beeinflussen, dass wir zum Beispiel denken, so wie Agnes, wir bräuchten einen starken Mann an unserer Seite, der uns rettet. 

    Für Agnes ist es hilfreich in dem Coachingprozess zu erkennen was hinter diesem Wunsch steckt und was zu ihr gehört und was nicht. 

    Begleite uns jetzt gerne in bei unserem Gespräch und vielleicht magst Du für Dich ja parallel mitmachen und überlegen, ob Du auch die unerfüllte Sehnsucht nach jemandem hast, der etwas besonderes für Dich tut.

    Wir wünschen Dir viel Freude beim Zuhören.

    Literaturtipp:

    Ingrid Meyer-Lengrad, Die Kraft der Kriegsenkel: Wie Kriegsenkel heute ihr biografisches Erbe erkennen und nutzen, Europaverlag, 2016.

    https://www.meyer-legrand.eu/die-kraft-der-kriegsenkel/

    Link:

    transgenerationale Traumaweitergabe

    http://kriegsenkel.at/transgenerative-traumata/transgenerative/

    Du hast Fragen, Anregungen oder Kommentare zu dieser Folge? Dann schreib uns per Email an liebe@quasselstripperinnen.de oder als DM auf Instagram, wo wir uns freuen, wenn du uns folgst. Dort findest du auch noch mehr Anregungen zu dieser Folge.

    Musik: „Jazzman“ von www.gemfreie-musik-online.de


    48_ Wie Missverständnisse unsere Freundschaft voranbringen

    Warum reagieren wir manchmal so irrational auf Bemerkungen unserer Freunde? 

    Katharina berichtet hier, was sich bei Ihr seit dem letzten Mal verändert hat. Fällt Ihr die Buchhaltung nun leichter? 

    Und sie hat mit mir geteilt, wie sie den Coachingprozess in der letzten Folge wahrgenommen hat – um es schon mal vorwegzunehmen – sie war irritiert.

    Diese Irritation habe ich als Kritik an meinen Coaching-Fähigkeiten verstanden und das hat mich so sehr getroffen, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, den Podcast hinzuwerfen. 

    An diesem Beispiel zeigt sich, eigene oder vererbte Traumata, Einfluss darauf haben, wie wir auf Freunde reagieren. 

    Du kannst hier verfolgen, wie wir mit unserer Betroffenheit umgehen, wie wir als Freundinnen üben, miteinander zu sprechen, um an- und miteinander zu wachsen. 

    Das gilt natürlich für jede Art von Beziehung – seien es kollegiale, verwandtschaftliche oder auch Liebesbeziehungen. 

    Wie wichtig die richtige Zuordnung von Gefühlen zum passenden Ereignis sind, wird an unseren Beispielen noch einmal sehr deutlich. Die Klarheit, die auf die emotionale Sortierung folgt, lässt Hindernisse im Alltag kleiner werden und Missverständnisse ausräumen.

    Und weil wir immer noch nicht genug haben, möchte ich mit Katharinas Unterstützung herausfinden, warum mich ihre vermeintliche Kritik so hart getroffen hat, dass ich gleich den ganzen Podcast hinschmeissen wollte. 

    Das führt mich, zu einem Trauma, dass, so vermuten wir, auch epigenetisch an mich von meiner Mutter vererbt wurde. 

    Wie immer hilft uns der systemische Blick, die Anteile aufzudröseln und ins Bewusstsein zu bringen, damit wir dann mit Kraft und Freude weitermachen können. 

    Ist es Dir auch schon passiert ist, dass eine Freundin oder ein Freund Dich tief getroffen hat, obwohl ihr oder sein Verhalten nüchtern betrachtet gar nicht so schlimm war?

    Dann kannst Du aus dieser Folge vielleicht auch etwas für Dich mitnehmen. 

    Am Ende geben wir Dir dazu auch noch konkrete Fragen und Methoden, mit denen Du das Thema für Dich weiter erforschen kannst. 

    Du hast Fragen, Anregungen oder Kommentare zu dieser Folge? Dann schreib uns an per Mail an liebe@quasselstripperinnen.de oder als DM auf Instagram, wo wir uns freuen, wenn du uns folgst. Dort findest du auch noch mehr Anregungen zu dieser Folge.


    Literatur:

    Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden 1, Störungen und Klärungen: Allgemeine Psychologie der Kommunikation, Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 48 (April 2010)

    Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, Eine Sprache des Lebens, Junfermann, 12. überarbeitete Auflage

    Links:

    Systhemische Therapie: https://www.dgsf.org/service/was-heisst-systemisch/familientherapie-systemische_therapie.html

    Epigenetik: https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/epigenetik/index.html


    Viel Spaß beim Hören und Mitdenken!

    Musik: „Jazzman“ von www.gemfreie-musik-online.de

    47_Wie Du Erleuchtung im Alltag findest

    Thema dieser Neujahrsfolge ist das Zitat von von Thich Nhat Hanh: „Es gibt keine Erleuchtung außerhalb des alltäglichen Lebens“ 

    Wir wollen herausfinden, ob und warum wir diesem Zitat zustimmen und was Alltag und Erleuchtung für uns bedeuten.

    Katharina ist eigentlich ganz froh, dass ihr neuer Alltag anders aussieht als früher. Agnes findet, frisch zurück aus der Auszeit, die Vorstellung von Alltag eher langweilig. 

    Als der “Ernst des Lebens” ins Spiel kommt, verliebt sich Agnes in ihn und Katharina ist richtig genervt, denn “Ernst” ist Pflicht und die findet sie richtig zum Kotzen. 

    Völlig unerwartet – wir fühlen uns doch eigentlich austherapiert –  geht dieses Gespräch über in einen Coachingprozess. Aus der nicht erledigten Buchhaltung kommt Katharina zu Erinnerungen an ihre Kindergarteneingewöhnung, die für sie eine traumatische Erfahrung war. Zusätzlich tauchen in ihrem Geist Kriegsbilder auf. Das lässt uns vermuten, dass ihr Erlebnis mit traumatischen Kriegserlebnissen verbunden ist, die an sie epigenetisch von ihren Vorfahren vererbt wurden.

    Mit der systemischen Arbeit können wir hier aufdecken und trennen, was nicht zusammengehört – also Buchhaltung von Kindergarten und von Kriegserlebnissen. 

    Wenn Du auch ein Verhalten von Dir im Alltag beobachtest, was Du Dir nicht erklären kannst, dann kann dahinter eine unbewusste Vermeidungsstrategie stecken, um Dich vielleicht vor Gefühlen zu schützen, die zu einer anderen, oft jüngeren Zeit zuviel und zu schwer waren.

    Begleite uns jetzt gerne in unserer aktuellen Folge bei unserem Gespräch und vielleicht magst Du für Dich ja parallel mitmachen und überlegen, ob es für Dich Verhaltensweisen im Alltag gibt, die Du Dir nicht erklären kannst.

    Literaturtips:

    Joachim Bauer: Warum ich fühle, was du fühlst. Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneuronen. Aktualisierte Neuausgabe 2016,Wilhelm Heyne Verlag, München.

    Bert Hellinger, Gabriele Ten Hövel, Anerkennen was ist – Gespräche über Verstrickung und Lösung, Goldmann Arkana Bd.21785

    Peter A. Levine/Ann Frederick: Trauma-Heilung: Das Erwachen des Tigers. Unsere Fähigkeit, traumatische Erfahrungen zu transformieren Synthesis 1999

    Peter A. Levine, Entwicklungstrauma heilen, Kösel 2007

    Peter A. Levine, Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt

    Franz Ruppert, Trauma, Bindung und Familienstellen Mehrgenerationale Psychoraumatologie, Klett-Cotta 2005

    Franz Ruppert, Seelische Spaltung und innere Heilung traumatische Erfahrungen Klett-Cotta 2007

    Zitat:

    „Es gibt keine Erleuchtung außerhalb des alltäglichen Lebens“  Thich Nath Hanh: https://www.eiab.eu/thinch-nhat-hanh

    Links:

    systhemische Therapie: https://www.dgsf.org/service/was-heisst-systemisch/familientherapie-systemische_therapie.html

    Epigenetik: https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/epigenetik/index.html

    Musik: „Jazzman“ von www.gemfreie-musik-online.de

    46_Wie die Trennung der Eltern Deine Liebesbeziehung beeinflusst

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    46_Wie die Trennung der Eltern Deine Liebesbeziehungen
    beeinflusst

    In der Folge 43 (Wie Du Dich von Deiner unglücklichen
    Liebe gut verabschiedest) hat Agnes schon zwei Anteile, die miteinander im
    Clinch lagen, versöhnt und beruhigt. Trotzdem ist der gewünschte Effekt
    (Michael komplett loslassen) noch nicht vollständig eingetreten.

    Im Nachgang zu der Folge ist Agnes noch
    ein weiterer Anteil bewusst geworden, der hier mitmischt: Ein 6jähriger Anteil,
    der immer noch, wie eingefroren, auf der Treppe sitzt und wartet, dass ihr
    Vater zurückkommt- Ein Anteil, der nicht glauben, kann, dass er wirklich
    gegangen ist – und der vor allem nicht mitbekommen hat, dass sie ja in ihrem
    weiteren Leben noch ganz viel Zeit mit ihrem Vater verbracht hat und verbringen
    wird.  

    Wir folgen hier der Hypothese, dass bei traumatischen
    Erfahrungen (bei Agnes in diesem Fall die Trennung der Eltern) innere Anteile „abgespalten“
    oder „eingefroren“ werden, um sich selbst vor großem, vielleicht
    unerträglichem, Schmerz zu schützen. Diese Anteile verfolgen dann im weiteren
    Leben eine eigene Strategie, um wieder integriert zu werden.

    Agnes 6jähriger Anteil verfolgt die
    Idee, dass ihr Vater zurückkommen muss, um ihn aufzutauen. Und wenn schon nicht
    der Vater, dann wenigstens ein Mann…

    An diesem persönlichen Beispiel wird
    deutlich, wie Traumata, die wir erfahren, Auswirkungen haben, auf unsere
    Beziehungen und wie wir es mit Unterstützung schaffen können, diese Anteile ins
    Bewusstsein zu holen, damit wir dann unsere Beziehungen und Partnerwahl bewusster
    gestalten können.

    Dann höre in unseren Podcast
    rein – lass Dich durch unseren Prozess zu eigenen Erkenntnissen inspirieren.

    Wie bewusst oder unbewusst gestaltest
    Du Deine Partnerwahl und Deine Beziehungen?

    Wir wünschen Dir einen guten Start ins NEUE JAHR 2021 voller Liebe
    und Bewusstsein,

    Deine Quasselstripperinnen,

    Agnes und Katharina

     

    45_Freude schenken, um zu überleben – macht Sinn, oder?!

    Folge 45_Freude schenken, um zu überleben – macht Sinn, oder?

    In unserer letzten Folge vor Weihnachten haben wir das Thema „Freude“ im Fokus – wie passend!

    Katharina liebt es eigentlich, anderen die größtmögliche Freude zu machen, seien es Freunde oder auch ihren Kindern. Nur oft fühlt sie sich dabei gestresst und manchmal so sehr, dass sie gar keine Lust mehr auf die Freude hat.

    Warum ist ihr bei Geschenken die Perfektion so wichtig und dass die Freude „größtmöglich“ ist, warum kann es nicht einfach nur eine kleine oder eine normale Freude sein?

    Warum braucht sie überhaupt immer ein Gegenüber, um Freude zu empfinden?

    Wir folgen der systemischen Sichtweise, dass wir als Kinder sehr schnell Strategien entwickeln, wie wir es schaffen, dass sich unsere Eltern gut um uns kümmern, wenn wir aus irgendeinem Grund – und das muss nicht an der realen mangelnden Fürsorge unserer Eltern liegen! –  an der verlässlichen, dauerhaften Liebe unserer Eltern zweifeln, die uns das Überleben sichert.

    Und da es um so etwas Elementares, wie das Überleben geht, strengen wir uns natürlich sehr an, um das zu sichern.

    Da das ein unbewusster Vorgang ist, bekommen wir oft nicht mit, dass wir inzwischen längst erwachsen sind und niemanden mehr brauchen, um zu überleben.

    Deshalb übertragen wir dieses Muster zum Beispiel auf Menschen, die uns wichtig sind. Irgendwann sind wir so kaputt von dem ganzen unbewussten Überlebenskampf, dass wir gar keine Lust mehr haben, anderen eine Freude zu machen.

    Katharina hat zum Beispiel die Strategie entwickelt, dass sie ihren Eltern Freude bereitet, damit sie die Aufmerksamkeit bekommt, die sie braucht.

    Katharina will auf jeden Fall die Freude an der Freude zurück und lässt sich dafür von Agnes durch den Prozess führen, um zu erfahren, wie sie Freude auch einfach nur an sich selbst haben kann – und ohne sich dabei anzustrengen.

    Wie sie das schafft, hörst Du hier in dieser Folge.

    Willst Du auch nicht mehr von der Freude anderer abhängig sein und sowohl kleine, normale und große Freude unabhängig von Perfektion spüren?

    Dann höre in unseren Podcast rein! Wir machen vor, wie es gehen kann.

    Profitiere von unserem Prozess und ziehe Deine eigenen Schlüsse!

    Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir!

    Kommt gut durch die letzten Tage vor Weihnachten!

    Deine Quasselstripperinnen,

    Agnes und Katharina

    Fragen, Anregungen oder Kommentare?

    Schreib uns an liebe@quasselstripperinnen.de oder auf Instagram eine DM oder einen Kommentar an @quasselstripperinnen

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    Musik: „Jazzman“ von www.gemafreie-musik-online.de